Zum Inhalt springen
Farbmuster header Folgeseiten magenta
Farbmuster header Folgeseiten magenta
Farbmuster header Folgeseiten magenta
Farbmuster header Folgeseiten magenta
Farbmuster header Folgeseiten magenta
Pastoraler Raum Neuwied
Katholische Kirche an Rhein und Wied
Pastoraler Raum Neuwied
Pastoraler Raum Neuwied
Pastoraler Raum Neuwied
Pastoraler Raum Neuwied
Pastoraler Raum Neuwied
Pastoraler Raum Neuwied
Katholische Kirche an Rhein und Wied

Bestattung - Beisetzung - Beerdigung

Ein Mensch stirbt. Ein lieber Angehöriger lebt nicht mehr.

Für Gott ist jeder Mensch einmalig und wertvoll.
Er hat jede*n einzelne*n beim Namen gerufen. 
Als Christen sind wir davon überzeugt, dass Gott das Heil aller Menschen will, der Lebenden und der Toten. 

Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen Überblick, sodass die Bestattung (Beerdigung, Beisetzung) Ihres Angehörigen gut gestaltet werden kann und Sie die Orientierungspunkte finden, die Sie benötigen.

Die Formalitäten rund um die Bestattung werden meist von den Bestattungs- bzw. Beerdigungsinstituten übernommen. Die Klärung des Termins für das kirchliche Begräbnis wird oftmals vom Bestattungsinstitut mit den Pfarrämtern/-büros geklärt. Die Angehörigen können sich darüber hinaus auch in dem für sie zuständigen Pfarramt/-büor bzgl. der kirchlichen Bestattungsfeier melden.

Bitte fragen Sie in Ihrer Gemeinde / Ihrem Pfarrbüro nach, was vor Ort üblich ist.

Kreuz-Inschrift: 'Ich aber habe den Tod überwunden', bunte Stiefmütterchen

Eines der sieben Werke der Barmherzigkeit ist es, Tote zu bestatten.

In unseren Gemeinden übernehmen Priester, Diakone bzw. Gemeindereferent*innen wie auch dafür ausgebildete Ehrenamtliche die kirchliche Bestattung.

Die kirchliche Bestattung ist "eine liturgische Feier der Kirche. Der Dienst der Kirche will einerseits die wirkkräftige Gemeinschaft mit dem Verstorbenen zum Ausdruck bringen; andererseits will er auch die zur Bestattung versammelte Gemeinde an dieser Feier teilnehmen lassen und ihr das ewige Leben verkünden." (Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1684).

Im Angesicht des Todes geben wir darum als Christen Zeugnis von unserem Glauben an die Auferstehung Christi und an das ewige Leben für alle, die zu Christus gehören.

Trauergespräch

Der/Die hauptamtliche Seelsorger*in oder der/die Ehrenamtliche, der die Bestattung leiten wird, führt ein Trauergespräch (auch Kondolenzgespräch genannt) mit den Angehörigen, zu hause oder in einem kirchlichen Raum. Im Gespräch mit den Angehörigen wird die würdevolle Gestaltung der kirchlichen Feier besprochen. Die Angehörigen erzählen vom Leben des und mit dem Verstorbenen. Ob und wieviel davon bei der Bestattung in der Ansprache vorkommt, entscheiden die Angehörigen. Die Mitgestaltung der Bestattung durch die Angehörigen ist vielfach möglich: Text- und Liedauswahl, Fürbittgestaltung, ...

Ablauf einer Bestattung

Bei einer Urnenbestattung kann das Sterbeamt oder die Trauerfeier vor der Kremation als Verabschiedung gestaltet sein oder nach der Kremation zur Beisetzung der Urne.

Die Bestattung kann in drei Stationen (Kirche, Friedhofshalle, Grab bzw. Friedhofshalle, Grab, Kirche), in zwei Stationen (Kirche/Friedhofshalle, Grab bzw. Grab, Kirche) oder in einer Station (Grab) stattfinden.

Vielfalt der Bestattungsformen

Die Art, wie die Bestattungen vorgenommen werden, ist mittlerweile sehr unterschiedlich.

Aus der Vielfalt der praktizierten Bestattungsformen seien folgende benannt:

  • Erdbestattung (Körperbeisetzung im Sarg) im namentlich gekennzeichneten
    Reihen-, Wahl- oder Tiefgrab, im Erdgrab (z. B. Rasengrab mit Platte) oder in einer Familiengruft
  • Feuerbestattung (Kremation und Beisetzung der Asche des/der Verstorbenen)
    im namentlich gekennzeichneten Urnengrab oder in einer Urnenmauer/-stele,
    durch Baumbestattung auf einem Friedhof oder im Friedwald.

Petra Schunkert, Regina Schmitz, April 2023