Seelsorge rund um die Uhr


Seelsorge gehört zu den Grundaufgaben in allen christlicher Gemeinden, so die Begleitung in den unterschiedlichsten Lebenslagen. Bei freudigen Ereignissen wie der Geburt, bei Hochzeiten oder Jubiläen ebenso, wie am Ende des Lebens oder bei Todesfällen.
Hier kommt in vielen Situationen die ökumenische Notfallseelsorge zum Tragen, wenn Ereignisse Menschen völlig unvorbereitet treffen. Dazu zählen Augenzeugen von schlimmen Unfällen, Angehörige von Menschen, auch Kindern, die ihr Leben verloren haben – sei es nach erfolgloser Reanimation oder durch Suizid - aber auch Opfer von Gewaltverbrechen und Betroffene von Wohnungsbränden. Notfallseelsorgende werden bei Großschadensereignissen und Katastrophen hinzugezogen und begleiten Polizeikräfte bei der Überbringung von Todesnachrichten.
Die ökumenische Notfallseelsorge im Landkreis Neuwied besteht seit über 25 Jahren und stellt die PSNV (psychosoziale Notfallversorgung) für den und im Auftrag des Landkreises Neuwied sicher. Rund 25 Seelsorger*innen arbeiten dort mit. Fünf weitere Ehrenamtliche befinden sich noch in der Ausbildungsphase. Träger der Notfallseelsorge sind die evangelische und katholische Kirche aber auch weitere Gemeinden, wie z. B. die evangelische Mennonitengemeinde Neuwied oder die Herrnhuter Brüdergemeine. Gemeinsam stellen sie sicher, dass rund ums Jahr die "Erste Hilfe für die Seele" gewährleistet ist.
Allerdings gibt es immer weniger Hauptamtliche, die für diesen Dienst an der Gemeinschaft zur Verfügung stehen. So arbeiten seit einigen Jahren auch speziell ausgebildete ehrenamtliche Frauen und Männer in der "NFS Neuwied" sehr engagiert mit und weitere, die sich ausbilden lassen möchten, werden noch gesucht.
Wenn Sie Interesse haben oder jemanden kennen, den wir ansprechen könnten, dann melden Sie sich beim Ehrenamtskoordinator Hermann-Josef Schneider – hermann-josef.schneider@ekir.de oder bei einer Kontaktperson auf der folgenden Seite