Alltag in Kirche und Gesellschaft: Rassismus

Bei der Tagung wir die Frage nach Rolle und Hintergründen von Rassismus im gesellschaftlichen Ganzen des Kapitalismus beleuchten. Wir gehen aus von konkreten Erfahrungen rassistischer Diskriminierung in der Kirche und darüber hinaus. Darauf folgt eine Analyse, die zeigt: Rassismus in Kirche und Theologie ist Teil rassistischer Strukturen und Verhaltensweisen, die in der gesamten Breite der Gesellschaft zur Normalität gehören. Anschließend wird der Versuch einer Verortung des Rassismus im kapitalistischen Ganzen unternommen. Rassismus wird in Bezug gesetzt zum kapitalistischen Fetisch Arbeit, d. h. zur unbewussten Unterwerfung und Fixierung der Menschen auf die vermeintliche Unverzichtbarkeit von Arbeit als Kernbestandteil kapitalistischer
Gesellschaftsverhältnisse. Rassismus wird somit verstanden als Teil des fetischisierten Gesamtzusammenhangs des Kapitalismus. Von hier aus wird dann auch ein Brückenschlag zwischen gesellschaftlicher Fetischismuskritik und theologischer Götzenkritik möglich.
Anmeldung
Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar
Tel. 0261 89926284
E-Mail: info@oekumenisches-netz.de
Anmeldeschluss: 27. Januar 2026
Die Veranstaltung ist kostenlos, um einen kleinen Beitrag für Essen und Getränke wird gebeten.