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Pastoraler Raum Neuwied
Katholische Kirche an Rhein und Wied
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Pastoraler Raum Neuwied
Impulse
Impulse
Impulse
© Alexander Just
Alexander Just
:
"Lasst uns froh und munter sein"
6. Dez. 2025
So beschreibt ein bekanntes Lied die Vorfreude der Kinder auf den Nikolaus. Über alle Konfessionsgrenzen hinweg gehört Nikolaus zu den beliebtesten Heiligen. Um ihn ranken sich zahlreiche Legenden. Mit dem Erbe seiner Eltern soll er Bedürftige unterstützt, Mädchen vor der Prostitution bewahrt, unschuldig Verurteilte gerettet und eine Hungersnot abgewendet haben. Wir wissen zudem, dass er im Jahr 325 als Bischof von Myra am Konzil von Nizäa teilnahm. Bei diesem Konzil wurde darüber gestritten, ob Jesus nur Gott ähnlich oder Gott gleich sei. Mit den Worten des Konzils bekennen Christen bis heute ihren Glauben daran, dass Jesus "eines Wesens mit dem Vater" ist. Für Nikolaus war wichtig zu zeigen, was das bedeutet. In der Nachfolge Jesu hat er sich an die Seite der Armen und Erniedrigten gestellt. In seiner Solidarität mit den Armen war Jesus eines Wesens mit dem Vater, mit Israels Gott, der Versklavte befreien, Arme sättigen und Erniedrigte aufrichten will. Damals wie heute gehören Kinder zu den ersten Opfern von Armut und Diskriminierung. Nikolaus hat ihre Not gesehen, die Verhältnisse nicht hingenommen, sondern eingegriffen. So ist Nikolaus nicht einfach ein freundlicher Onkel für Kinder, sondern ein Bote des Advents für Kinder und Erwachsene. Sein Leben macht deutlich: Gott kommt da an, wo Klein-Gemachte groß werden, Beachtung und Hilfe erfahren. Da geschieht Menschwerdung. Jesus ist ja nicht >Mensch an sich<, sondern ein armer und erniedrigter Mensch geworden. Darin hat er Gottes Solidarität mit den Erniedrigten Wirklichkeit werden lassen. "Lasst uns froh und munter sein" können Kinder und Erwachsene singen als Ausdruck der Freude darüber, dass mit Nikolaus Gottes Menschlichkeit in einer Welt >ankommt<, in der Arme oft keinen Platz haben. Alexander Just, Pastoralreferent und Engagemententwickler im Pastoralen Raum Neuwied
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© Marion Lauenstein
Tilmann Raithelhuber
:
An(ge-)kommen!?
29. Nov. 2025
Advent! An diesem Wochenende beginnt der Advent und der Blick richtet sich nach vorne: Nach dem dunklen November kommt uns nun ein "Licht" entgegen. Es wird von Sonntag zu Sonntag heller! Gott sei Dank! Advent = Ankunft Eine neue Zeit bricht an. Seit Sommer lebe und arbeite ich in einer mir davor unbekannten Gemeinschaft. Kleine und große Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung kommunizieren in einer mir fremden Sprache mit Gebärden, Gesten und Mimik. Ich verstehe oft sehr wenig, mache viele Fehler beim Erzählen und fühle mich manches Mal "behindert". Wer ist "behindert"? Schwerhörige und gehörlose Menschen oder ich, der ich mich in ihrer Gemeinschaft nicht vernünftig ausdrücken kann? Die Rollstuhlfahrerin, welche die zwei Stufen vor der Kirche nicht überwinden kann, oder die Kirchengemeinde, die sich keine Gedanken über die Barrierefreiheit ihrer Angebote macht? Was braucht es, dass wir Menschen wirklich ankommen können? Genau vor 10 Jahren kamen viele junge Menschen völlig erschöpft aus Syrien hier in Neuwied an. Die Turnhallen, nicht nur in Heddesdorf, waren plötzlich voller entwurzelter Menschen. Viele Kirchengemeinden haben sich damals der Herausforderung gestellt und die Türen ihrer Gemeindehäuser für diese Menschen geöffnet. Über die Sprachbarriere hinweg wurde sich kennengelernt, Deutsch gelernt, Arbeit gesucht und sogar Freundschaften sind entstanden. Vielen Geflüchteten war damals an einer schnellen Integration in ihrer neuen Heimat gelegen: Sie begleiten u. a. seit Jahren die Karnevalswagen im Rosenmontagszug als Sicherheitspersonal, suchten sich schnell erste Jobs als Zeitungsverteiler. Vor allem aber: Deutsch lernen und Arbeit finden. Heute sind die meisten Integrationscafés Geschichte. Aber es ist schön, die Menschen von damals in der Stadt zu treffen und ihren Werdegang zu verfolgen: Wie sie in Neuwied angekommen sind als Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung, in einem Architekturbüro, in der Küche eines Restaurants oder des Seniorenheims, als Steuerberater*in und Bäckerei-Fachverkäufer*in. Natürlich prägen auch sie alle das "Bild" ihrer neuen Heimat. Vor allem aber bringen sie Neuwied und Deutschland wirtschaftlich und gesellschaftlich mit voran: zurück in bessere Zeiten. Lassen auch wir sie ankommen!? Advent 2025 = Ankunft; eine neue Zeit bricht an! Ganz menschlich, weil Gott ebenso kommt: als Mensch unter Menschen. Gott kommt, damit seine Vorstellung von friedlichem und gerechtem Miteinander in Jesus ganz menschlich wird. Schon damals in eine Welt voller Probleme und Despoten, mitten hinein in Ausgrenzung, Flucht und Vertreibung. Gottes Kommen aber verspricht Frieden, Wohlergehen und Heil – unabhängig von Beeinträchtigungen, Lebensgeschichte und Herkunft. Im heute beginnenden Advent 2025 sind wir alle eingeladen, Gottes Kommen freudig zu erwarten und hier mitten unter uns wahrzunehmen! Gottes Shalom komme uns dabei entgegen! Tilmann Raithelhuber, Pfarrer für Gehörlosenseelsorge
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© Beatrix Knieps-Müller
Peter Dörrenbächer
:
Woher und Wohin
8. Nov. 2025
Der Herbst ist in vollem Gange. Es scheint, als hauche die Natur ihr Leben aus. Vielleicht ist das mit ein Grund, dass der Monat November als "Totenmonat" empfunden wird. Dieser Eindruck wird verstärkt durch die Gedenktage, die uns an Tod und Sterben erinnern: Ob es für Katholiken das Allerheiligenfest und der Allerseelen-Tag sind oder für evangelische Christen der Ewigkeitssonntag. Der Volkstrauertag will an die Opfer der Kriege erinnern und der 9. November der Opfer der Schoah gedenken. In diesem Jahr wird das Thema Tod und Sterben durch das neue Bestattungsgesetz in Rheinland-Pfalz noch auf andere Weise diskutiert. Von den einen als liberalstes Bestattungsgesetz der Bundesrepublik gefeiert, wird es von anderen mit Skepsis betrachtet. Das Thema Tod und der Umgang damit ist plötzlich deutlicher im Blick. Der Tod wird sozusagen wieder ins Leben geholt. Viele tun sich schwer, unbefangen an den Tod oder gar die eigene Beerdigung zu denken. Jüngere Menschen investieren ihre Energie eher auf das Hier und Jetzt. Das Bestattungsgesetz und die Auseinandersetzung damit machen deutlich, dass die Fragen um Sterben und Beerdigung auch das Leben berühren. Durch die gesetzliche Grundlage sind alle aufgerufen, selbst über den Umgang mit dem eigenen Tod nachzudenken. Die Liberalisierung bringt die Notwendigkeit mit sich, die Form der eigenen Bestattung bewusst festzulegen. Damit werde ich auch an die Frage geführt: Gibt es noch etwas mehr als die irdische Existenz? Was ist danach? Und welche Auswirkung auf mein Leben jetzt hat diese Frage, je nachdem wie ich sie beantworte? So gesehen kann das neue Gesetz auch an die wesentliche Frage nach dem Woher und Wohin unseres Lebens und nach dem Sinn des Lebens führen. Dabei ist es für alle hilfreich und gut, mit vertrauten Menschen ins Gespräch zu kommen. Und diese Fragen – wenn sie offen behandelt werden – können das Miteinander vertiefen und die Sicht auf das Leben verändern. Pfarrer Peter Dörrenbächer, Dekan Pastoraler Raum Neuwied
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© Andreas Beck
Andreas Beck
:
Gedenken der Heiligen
1. Nov. 2025
Zu Allerheiligen dieses Jahr nun also Zeilen von einem evangelischen Pfarrer. Nein, ich wollte mich auch nicht aus der Affäre ziehen und über den Reformationstag schreiben, der am Erscheinungstag dieser Ausgabe liegt. Am Samstag, dem Fixpunkt-Tag, ist Allerheiligen; und schließlich gibt es ihn in der evangelischen Kirche auch. Da heißt er "Gedenktag der Heiligen". Mancher wird sich darüber wundern. Aber gläubige Menschen werden in der Bibel oft als Heilige angeredet. Freilich gehen die verschiedenen Kirchen unterschiedlich mit dem Gedenken der Heiligen um. Nicht für jede Kirche ist dieser Tag ein Hochfest, und nicht jede Kirche betont Heilige gleich stark. Zu Gott zu gehören, heißt heilig zu sein. Einig ist sich die Christenheit, dass man zu Gott gehört, weil man an Gott, den Vater Jesu Christi, glaubt. Einig auch, dass es Menschen mit einem beeindruckenden Glauben gibt. Man möchte auch so glauben wie sie und sie sich zum Vorbild nehmen. Für manche sind Vorbilder nicht so wichtig. Für andere muss noch mehr zum Gedenken der Heiligen dazukommen. Der Gedenktag der Heiligen soll jedoch nicht spalten, sondern zusammenführen. Der Apostel Paulus musste immer wieder Gläubige aus verschiedenen Traditionen zusammenbringen, jüdische, griechische und anderen. Im evangelischen Kalender steht deshalb als Tageslosung über diesem Tag ein Wort aus dem Epheserbrief (2,19): "Ihr seid nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen." Pfarrer Andreas Beck, Evangelische Kirchengemeinde Honnefeld
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© Philip Horn
Philip Horn
:
Erntedank – anvertraute Schöpfung
4. Okt. 2025
Kwa Zulu, Südafrika. Eine Gruppe von Männern steht auf einer Weide um eine Kuh herum. Sie beten. Ein Fremder tritt hinzu und fragt besorgt: "Was ist los? Ist sie krank?" "Nein", antwortet einer der Zulus. "Es ist kein Fleisch mehr da und wir müssen das Tier gleich schlachten. Wir haben es Gott erklärt und ihn um Verzeihung gebeten." Eine scheinbar skurrile Szene, die nachdenklich stimmt. Haben diese südafrikanischen Christen eigentlich nicht Recht? Als Menschen stehen wir in der Verantwortung vor Gott. Er hat uns diese Welt, seine Schöpfung anvertraut, zum Bebauen und Bewahren – so steht es schon direkt in der ersten Geschichte der Bibel. Von gedankenlosem Plündern oder Ausbeuten, wie wir Menschen es tun, war nie die Rede. Mag sein, dass wir in einer industrialisierten Gesellschaft die ehrfurchtsvolle Haltung der Zulus nicht ohne weiteres kopieren können. Aber schon der Wandel von der Massentierhaltung zur ökologischen Landwirtschaft, von sorglosem Energieverbrauch zu bewusstem Energiesparen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Und auch das tägliche Gebet zu den Mahlzeiten, wie es die Kinder in unseren Kindergärten einüben, führt uns dazu, nicht zu vergessen, wem wir für all die guten Gaben danken dürfen. In Psalm 24 heißt es: Gott gehört die ganze Welt und alles, was auf ihr lebt. Damit sind die Besitzverhältnisse doch eigentlich geklärt: Wir sind gerufen in dieser Welt zu leben und für sie Verantwortung zu tragen – hier vor Ort und weltweit, gemeinsam mit allen. Ein frohes Erntedankfest Ihnen allen! Pfarrer Philip Horn, Evangelische Kirchengemeinde Oberbieber
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© Jörg Eckart
Jörg Eckert
:
Ein Fest des Lebens - der Sommer
9. Aug. 2025
Der Sommer ist schön. Alles steht in Blüte. Die Abende sind warm, die Tage sind sonnig und die Früchte schmecken echt nach Sommer. Natürlich kann ich mittlerweile das ganze liebe Jahr jede Frucht aus anderen Erdteilen kaufen – ökologisch sehr bedenklich. Die Sommerfrüchte schmecken zu je ihrer Zeit nach Sommer – ein Fest des Lebens. Ein schwedischer See, an dem ich sein werde, wenn diese Zeilen erscheinen. Kärrasand – schöner Sand – eine Bucht mit einem Steg, bei Windstille ein spiegelglatter See, in dem sich das Grün der Bäume und das sonnige Blau des Himmels zeigen – ein Fest des Lebens. Im Sommer an der Wied hinter der Altwieder Kirche: Sechs Kinder verschiedenen Alters werden getauft – drei noch vor dem Sommeregen und drei dann in der trockenen Kirche - ein Fest des Lebens. 2021 das erste Fest des Lebens. So viele Taufen wurden nicht gefeiert. Gottesdienste mussten draußen sein. Angst prägte unser Land. Immer ein schlechter Berater. Damals begannen die Taufen an der Wied – das Fest Lebens – als Zeichen, dass am Ende immer das Leben steht – und ob ich schon wanderte im finsteren Tal. Für mich ist insbesondere der schwedische Sommer am See Asnen – bei Zimtschnecke und Cappuccino – dann einem Sprung ins kühle Nass – ein Fest des Lebens. Glad sommar – Gott schenke Euch einen fröhlichen Sommer. Pfarrer Jörg Eckert, evang. Schulpfarrer am Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied
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