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Impulse
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© Alexandra Bosbeer
Katrin Wüst
:
Fremd sein
21. März 2026
Sicher sein, zur Ruhe kommen, Safe Space, beheimatet sein - einen Ort zu haben, an dem ich mich zu Hause, zugehörig fühle ist wichtig. Wie wichtig es ist, spüre ich schmerzhaft dann, wenn ich es nicht mehr habe. Wenn ich versuche mich in einem anderen Land, mit einer anderer Kultur und Tradition, neu zu beheimaten. In einem anderen Land, in einer anderen Region oder Stadt, die Arbeitsstelle oder Schule zu wechseln. Fremdheitsgefühl. Ich bin "die andere". Die mit der anderen Herkunft und Lebensgeschichte, die anders ist oder manches anders gelernt hat. In der Schule übe ich mit meinen Schüler*innen "Ambiguitätstoleranz". Aushalten, dass jemand anders anders ist, nicht wie ich, und dass das okay ist. Keine Bedrohung meiner Existenz, keine Kritik an mir, meiner Sexualität und Lebenseinstellung. Einfach nur anders. Das liebe ich sehr an meiner Arbeit. Die Vielfalt. Die Unterschiedlichkeit. Hier ist sie in jeder Klasse zu finden. Gerne mal eine Herausforderung. Aber immer eine Chance. Der kommende Passionssonntag trägt den Namen "Judika"“, Gerechtigkeit. Es ist für mich auch eine Frage der Gerechtigkeit, die anderen nicht aus dem Blick zu verlieren. Ich bin nicht fertig, wenn ich meinen Ort gefunden habe. Ich soll raus aus meiner Bubble. Ich verstehe es so, dass ich es mir nicht zu bequem machen soll. Ich soll auch fremd bleiben. Aus Gründen der Gerechtigkeit: So lange es Menschen gibt, die keinen sicheren Ort haben, die sich, da wo sie leben, nicht zu Hause fühlen, bleibe auch ich eine Fremde, eine von den anderen. Katrin Wüst, Pfarrerin im Schuldienst an der David Roentgen Schule, Neuwied
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© Alexander Just
Alexander Just
:
"Steht auf und fürchtet euch nicht." (Mt 17,1-9)
28. Feb. 2026
Im Mittelpunkt des zweiten Fastensonntags steht die Erzählung von Jesu >Verklärung<. Seine Gestalt wird >verwandelt< und erstrahlt in einem verklärten Licht. Angestrahlt wird hier aber kein Held, sondern ein Mensch, der an der Seite der Erniedrigten der römischen Herrschaft die Stirn bietet – bis zu seinem Tod am Kreuz der Römer. Das Licht weist darauf hin, dass er diesen Weg in Treue zu Israels Gott geht. Nicht zufällig tauchen in dieser Szene Mose und Elija auf. Mose steht für die Befreiung aus Ägypten und die Tora, Gottes Weisung für die Wege der Befreiung. Elija steht für die Propheten, die darauf drängen, Israels Gott die Treue zu halten und den Versuchungen durch Götzen der Macht zu widerstehen. Petrus will Hütten bauen und die Verklärung festhalten. Dagegen steht die Stimme aus dem Himmel: Der >verklärte< Jesus "ist mein geliebter Sohn…; auf ihn sollt ihr hören". Auf ihn hören, das heißt, seinen Weg der Solidarität an der Seite der Opfer der römischen Herrschaft mitgehen. Auf Jesus hören heißt, zugleich auf Israels Gott, auf Mose und die Propheten hören. Wer darauf hört, darf Jesu Verklärung als Vorgriff auf seine Auferweckung und die Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde verstehen, darf sich aber nicht schon darin einrichten. Bis alle Hoffnungen auf Befreiung erfüllt sind, gilt es immer wieder, neu Jesu Weg zu gehen. Dieser Weg führt an die Seite der Kleinen und Klein-Gemachten. Solche Solidarität gilt es heute zu leben im Widerspruch zu einer Gesellschaft, die sozialdarwinistisch auf die Kraft der Starken setzt und Vorstellungen einer solidarischen Welt geradezu feindlich gegenübersteht. In der Fastenzeit wäre es für Christ*innen heute an der Zeit, wie Jesus das Gespräch mit Mose und Elija zu suchen, um den >Sohn Gottes< aus den Wurzeln seines Glaubens zu verstehen. Um heute seinen Weg zu gehen, ist es zugleich nötig, sich solidarisch mit den Erniedrigten kritisch mit der heutigen Welt auseinander zu setzten und nach Wegen ihrer Verwandlung zu suchen, schließlich zielt die Erzählung von Jesu Verwandlung, auf die Verwandlung der Welt. Alexander Just, Pastoralreferent und Engagemententwickler im Pastoralen Raum Neuwied
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© Kimmel, Linz
Lothar Anhalt
:
"Die immer lacht"
31. Jan. 2026
"Sie ist die eine, die immer lacht ..." Zum ersten Mal ist sie mir vor etlichen Jahren auf einer Skihütte beim Apres-Ski begegnet … Nein, nicht wirklich, sondern in einem Lied von Kerstin Ott, das über Nacht ein echter Hit geworden ist, der alle Charts gestürmt hat. "Sie ist die eine, die immer lacht, die immer lacht, die immer lacht ..." Dazu feiern und tanzen die Menschen und singen lauthals ... Daneben hat mich der Song irgendwie doch angerührt und gleichzeitig auch stutzig gemacht. Ich wollte mehr wissen über die, die da besungen wird, die, "die immer lacht". Die Wahrheit ist, dass es ihr eigentlich gar nicht zum Lachen zu Mute ist, weil sie erkrankt ist. Und deshalb geht der Text auch weiter, aber das geht in dem Gegröle oft unter ... "Nur sie weiß: Es ist nicht wie es scheint, sie weint ... aber nur, wenn sie allein ist ...". Eine Art Betroffenheit machte sich in mir breit. Und mir wurde klar: Kerstin Ott besingt da eine Wahrheit, die gar nicht so selten ist, dass oft hinter einer lachenden Fassade sich Traurigkeit verbirgt, dass es Menschen oft eigentlich gar nicht zum Lachen zumute ist. Vielleicht begegnen wir sogar in der namenlosen Frau des Liedtextes auch uns selbst. Auch ich kenne Phasen in meinem Leben, wo ich nach außen hin mit aller Gewalt die Fassade aufrechterhalten habe. Aus Schutz!? Aus Angst!? Aus Unsicherheit!? ... Man weiß es oft selbst nicht so ganz genau. Dabei kenne ich auch genau die gegenteilige Erfahrung: Wie gut es tut, bei vertrauten Menschen sich so zu zeigen, wie man ist. Die Maske, die man sich selbst oder die andere einem aufgezwungen haben, mal abzunehmen. Sich ungeschminkt zu zeigen, wie es einem wirklich geht, was man fühlt, wie einem zumute ist. In diesen karnevalistischen Tagen begegnen wir wieder vielen lachenden und sicherlich auch maskierten Menschen. Dahinter verbirgt sich vielleicht auch die ein oder andere Traurigkeit und Sorge. Das Lied von der "die immer lacht" ist für mich auch eine Einladung, vielleicht mit einem Auge auf den Menschen "dahinter" zu schauen und ihm durch ein ermutigendes Wort oder mit einer behutsamen Geste zu signalisieren, dass ich auch diese Seite sehe, weil sie zum Mensch-Sein gehört. Ich würde mir wünschen, dass es uns gelingt, uns mit solcher Offenheit und Ehrlichkeit zu begegnen. Vielleicht klingt darin auch das an, was wir in einem geistlichen Lied oft in der Kirche singen, in dem es da heißt: "Lachen oder Weinen wird gesegnet sein!" Lothar Anhalt, Pfarrer der Pfarrei Linz an Rhein und Höhe St. Marien
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© Beatrix Knieps-Müller
Peter Dörrenbächer
:
Ein gutes neues Jahr
3. Jan. 2026
Das ist in diesen Tagen der wohl meist geäußerten Wünsch. Es ist Jahreswechsel. Objektiv gesehen verändert sich an diesem Tag nichts, außer der Jahreszahl im Datum. Es sind die gleichen Probleme und Fragen, die uns weiterhin beschäftigen, genau wie vor Neujahr. Und doch brauchen wir Menschen solche "Wendetage". Sie sind Gelegenheit zu Rückblick, Besinnung und Ausblick, oder einfach um ausgelassen zu feiern. Doch eine Frage treibt mich um: Was macht ein Jahr zu einem "Guten"? Die Politik verspricht Reformen, die alles verbessern sollen, je nach politischer Richtung sind die dann mehr oder weniger radikal. Dass sie wirklich alles verändern, glauben wahrscheinlich die wenigsten. Bleibt die Hoffnung, dass die Menschheit umdenkt. Die Erhaltung von Natur und Umwelt wird von immer mehr Menschen als wirklich gefährdet gesehen. Und immer mehr begreifen, dass die Menschheit davon abhängig ist, wie die Umwelt bewahrt wird. Viele sehnen sich nach weltweitem Frieden und dem Ende aller kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Ergebnis der Bemühen ist aber eher bescheiden. Was also macht ein Jahr zu einem guten Jahr? Für mich ist das die Zuversicht, dass alles, was geschehen wird, gemeinsam getragen werden kann. Solidarität, Mitleiden mit Menschen in Not, ob materiell oder seelisch, und die Bereitschaft, sein Möglichstes zu tun, Anteil zu nehmen, zeichnet für mich die Spezies Mensch aus. Und das kann auf ganz unterschiedliche Weise geschehen, vom Besuch bei einer kranken Nachbarin bis zum aktiven Engagement in Organisationen und Gruppierungen, bis hin zum Spenden von Geld und anderen Sachen für Menschen, die dies brauchen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. In diesem Sinne wünsche ich ein wirklich gutes Jahr 2026. Pfarrer Peter Dörrenbächer, Dekan Pastoraler Raum Neuwied
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© Martin Baertges
Regina Schmitz
:
Alle Jahre wieder. Jedes Jahr aufs Neue.
21. Dez. 2025
Alle Jahre wieder. Jedes Jahr aufs Neue. Wir dekorieren zu Advent, zu Weihnachten. Da steht der Tannenbaum, mit Kugeln oder Holzschmuck, mit Lametta oder … Und unter dem Baum die Krippe. Alle Jahre wieder. Jedes Jahr aufs Neue. Wir feiern das Fest der Liebe, genießen die heimelige, schöne Atmosphäre, den warmen Kerzenschein, den Plätzchenduft. Und unter dem Tannenbaum steht die Krippe. Alle Jahre wieder. Jedes Jahr aufs Neue. Idylle trifft auf Realität. Die heimelige, warme und gemütliche Atmosphäre trifft auf einen kalten und zugigen Stall. Im Wohnzimmer der warme Kerzenschein und im Stall ist es zugig und dunkel. Plätzchenduft erfüllt den Raum und an der Krippe riecht es nach Kuhdung und Esel. Alle Jahre wieder. Jedes Jahr aufs Neue. Idylle trifft auf Realität. Nicht nur im Vergleich von heute bei uns und damals in Bethlehem. Die Idylle trügt: Kriege und Flucht weltweit. Unfrieden und Armut in unserer Nachbarschaft, vielleicht auch in der eigenen Familie? Angst, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, nicht nur mit Blick auf Politik und Klimaschutz. In diese Realität hinein wird Jesus geboren, kommt Gottes Sohn zur Welt. Dem Krieg wird der Friede entgegengesetzt, der Flucht das Zuhause, der Armut die Gerechtigkeit, der Angst die Zuversicht, der Verzweiflung die Hoffnung und dem Unfrieden die Liebe. Welche Verheißung auch für uns, in unsere Sorgen und Nöte hinein! Verheißung und Auftrag zugleich: Tragen wir mit dazu bei, dass sich die Verheißungen erfüllen! Ich bin mir sicher: GOTT ist dabei, an unserer Seite. ER geht mit uns. Alle Jahre wieder? Jedes Jahr aufs Neue? Nein! Alle TAGE wieder. Jeden TAG aufs Neue.
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© Alexander Just
Alexander Just
:
"Lasst uns froh und munter sein"
6. Dez. 2025
So beschreibt ein bekanntes Lied die Vorfreude der Kinder auf den Nikolaus. Über alle Konfessionsgrenzen hinweg gehört Nikolaus zu den beliebtesten Heiligen. Um ihn ranken sich zahlreiche Legenden. Mit dem Erbe seiner Eltern soll er Bedürftige unterstützt, Mädchen vor der Prostitution bewahrt, unschuldig Verurteilte gerettet und eine Hungersnot abgewendet haben. Wir wissen zudem, dass er im Jahr 325 als Bischof von Myra am Konzil von Nizäa teilnahm. Bei diesem Konzil wurde darüber gestritten, ob Jesus nur Gott ähnlich oder Gott gleich sei. Mit den Worten des Konzils bekennen Christen bis heute ihren Glauben daran, dass Jesus "eines Wesens mit dem Vater" ist. Für Nikolaus war wichtig zu zeigen, was das bedeutet. In der Nachfolge Jesu hat er sich an die Seite der Armen und Erniedrigten gestellt. In seiner Solidarität mit den Armen war Jesus eines Wesens mit dem Vater, mit Israels Gott, der Versklavte befreien, Arme sättigen und Erniedrigte aufrichten will. Damals wie heute gehören Kinder zu den ersten Opfern von Armut und Diskriminierung. Nikolaus hat ihre Not gesehen, die Verhältnisse nicht hingenommen, sondern eingegriffen. So ist Nikolaus nicht einfach ein freundlicher Onkel für Kinder, sondern ein Bote des Advents für Kinder und Erwachsene. Sein Leben macht deutlich: Gott kommt da an, wo Klein-Gemachte groß werden, Beachtung und Hilfe erfahren. Da geschieht Menschwerdung. Jesus ist ja nicht >Mensch an sich<, sondern ein armer und erniedrigter Mensch geworden. Darin hat er Gottes Solidarität mit den Erniedrigten Wirklichkeit werden lassen. "Lasst uns froh und munter sein" können Kinder und Erwachsene singen als Ausdruck der Freude darüber, dass mit Nikolaus Gottes Menschlichkeit in einer Welt >ankommt<, in der Arme oft keinen Platz haben. Alexander Just, Pastoralreferent und Engagemententwickler im Pastoralen Raum Neuwied
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