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Pastoraler Rat

Arbeitsschwerpunkte des Rates des Pastoralen Raumes Neuwied für das 1. Halbjahr 2026

Das Jahr 2026 begann für die Mitglieder des Rates des Pastoralen Raumes Neuwied am 24.01.2026 mit einer Klausurtagung zum Abschluss des Visitationsjahres von Bischof Dr. Stefan Ackermann.

Einen ausführlichen Bericht dazu kann auf dieser Internetseite nachgelesen werden.

Resultierend aus der 2. Synodalversammlung im August 2025, hat der Rat in seiner letzten Sitzung im November 2025 u. a. die von den damaligen Thementischen genannten Wünsche zur weiteren Bearbeitung für den pastoralen Rat aufgegriffen, um eine Schwerpunktsetzung für seine Arbeit zu bekommen. Nach ausführlicher Diskussion bekam das Thema "Ehrenamtliche ermächtigen" den meisten Zuspruch und wird somit für die restliche Amtszeit des Rates im Fokus seiner Arbeit stehen.

Aber auch die Themen Haushalt im Pastoralen Raum Neuwied und die neue Immobilienstrategie in den Pfarreien werden zukünftig weiterhin Themen des Rates sein.

Bei der nächsten Sitzung am 5. März wird u. a. der Schwerpunkt auf einer Reflexion der gemeinsamen Arbeit in den vergangenen vier Jahren liegen. In der letzten gemeinsamen Sitzung am 23. April lassen wir dann gemütlich die Amtszeit ausklingen. Nähere Informationen dazu erhalten alle Mitglieder zu gegebener Zeit.

Da die Amtszeit der jetzigen Ratsmitglieder Ende April nach vier Jahren endet, wird sich dann Anfang Juni ein neuer Rat des Pastoralen Raumes Neuwied zusammensetzen.

Wer Interesse hat, im Rat des Pastoralen Raumes mitzuarbeiten, möchte sich bitte mit seinem Pfarrgemeinderat vor Ort in Verbindung setzen. Mitglieder dieses Gremiums müssen nicht unbedingt auch Pfarrgemeinderatsmitglieder sein.

Bericht vom Workshoptag des Pastoralen Rates 2024

Ende September 2024 traf sich der PastR im Forum Vinzenz Pallotti in Vallendar zu einem Workshoptag.

Zunächst wurde der aktuelle Stand der Ideen und Schwerpunktsetzungen des Pastoralen Rates gesichtet und reflektiert. Es wurde mit Zufriedenheit festgestellt, dass einige Ideen bereits erfolgreich umgesetzt wurden oder in Planung sind.

  • Der Besinnungstag des Rates hat im März mit Erfolg stattgefunden. Ein solches Angebot für Engagierte aus dem PastR soll unbedingt wiederholt werden.
  • Beim Vorständetreffen im April war eine erfreuliche Teilnehmerzahl zu verzeichnen und die Anwesenden sprachen sich für eine Wiederholung 2025 aus.
  • Der schöne Messdiener*innen-Tag im Juni verdient Anerkennung.
  • Eine Arbeitsgruppe zum Thema "Pflegende Angehörige" hat die Arbeit aufgenommen. Exemplarisch soll in Kooperation mit ein bis zwei Pflegestationen ein Pool Ehrenamtlicher aufgebaut und qualifiziert werden, die sich Zeit für ein Gespräch nehmen oder den pflegenden Angehörigen einfach nur zuhören.
  • Die Planungen zum "Workshop Familien- und Kindergottesdienste" laufen und im Januar/Februar 2025 soll ein erster Workshop angeboten werden.

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 Es gab die Feststellung, dass viele Angebote im pastoralen Raum in weiten Teilen nicht ausreichend bekannt sind und es wurde über Maßnahmen zur Beseitigung dieses Kommunikationsproblems beraten, Stichwort "Vernetzung".

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Ein weiterer wichtiger Punkt war die Vorbereitung der 2. Synodalversammlung am 30. August 2025, an der Bischof Dr. Stefan Ackermann im Rahmen der Visitation teilnehmen wird.

Wünsche und Ideen zu Inhalt und Gestaltung wurden gesammelt und zu einem ersten Grundkonzept für diese wichtige Zusammenkunft vervollständigt. Die erste Synodalversammlung wurde von den Ratsmitgliedern als sehr gelungen wahrgenommen. Insofern wurde empfohlen, einige Grundbausteine vom letzten Mal zu übernehmen. Besonders gefallen hatte die bunte Durchmischung der Tischgruppen, die miteinander ins Gespräch kamen, und die Möglichkeit, eigene Themen einzubringen.

Beim nächsten Mal soll sichtbar und spürbar gemacht werden, dass Anliegen aus der Synodalversammlung vom PastR aufgegriffen und beraten wurden und Projekte angegangen bzw. umgesetzt wurden.

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Vom Leitungsteam gab es genaue Zahlen und Erläuterungen zum Personalübergang des pastoralen Personals.

Hier die Grundinfos: Bisher arbeiteten die Pastoralreferent*innen überwiegend auf Ebene des Pastoralen Raumes, die Gemeindereferent*innen, Diakone im Hauptberuf und Kooperatoren waren – genau wie die Pfarrer – einzelnen Pfarreien(-gemeinschaften) zugeordnet. Dies ändert sich gerade! Pfarrer oder andere Pfarreileitungen bleiben einer einzelnen Pfarrei(engemeinschaft) zugeordnet. Sie leiten die Pfarreien(gemeinschaften). ALLE anderen Seelsorger*innen sind nun dem ganzen Pastoralen Raum zugeordnet, und dadurch ändern sich ihre Zuständigkeiten und Arbeitsweisen.

Unsere Kooperatoren, Gemeinde- und Pastoralreferent*innen im Pastoralen Raum arbeiten neu in Fachteams zusammen. Diese Fachteams sind für die Seelsorge in einem bestimmten Handlungsfeld für den ganzen Pastoralen Raum zuständig. Das Handlungsfeld betreffend sind die Fachteam-Mitglieder die Ansprechpartner*innen für Ihre Pfarreiengemeinschaft, für Sie! In einigen Fachteams arbeiten Pfarreileitungen mit. Die meisten Kolleg*innen sind in mehreren Handlungsfeldern eingesetzt. 

Dies sind unsere Handlungsfelder und die darin verantwortlichen Seelsorger*innen im Fachteam. Im Laufe der Entwicklung kann es Veränderungen geben. 

(Susanne Schneider)

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Beratung zum Thema: Im Rat wurde überlegt, wie dieses Konzept in den Gemeinden und Gruppierungen vor Ort am besten vermittelt werden könnte und der Rat sprach sich für vereinfachte Übersichten, die in den Räten vorgestellt werden sollen, und für ansprechende und aussagekräftigte Flyer für die einzelnen Fachbereiche aus.

 

Die Mitglieder des Rates des pastoralen Raums zeigten sich bei dem Workshoptag als sehr aufgeschlossen und motiviert. Die Erwartungen und Hoffnungen auf ein völlig neuartiges, synodal geprägtes Geschehen sind noch in den Köpfen und Herzen, der Arbeitsbetrieb findet in seine Strukturen hinein. Erste Projekte laufen bereits.

Petra Schiller, 1. Vorsitzende des Pastoralen Rates

Herausforderungen und Chancen

Petra Schiller

Persönliche Eindrücke der Vorsitzenden des Pastoralen Rates zu den Herausforderungen und Chancen, die das Arbeiten im Pastoralen Raum mit sich bringt

Es ist nicht einfach, sich als Rat des Pastoralen Raumes an einem noch nicht ganz ausgereiften "Eckpunktepapier" für die Ratsarbeit auf der neuen Ebene "Pastoraler Raum" entlang zu hangeln und Fleisch an das Gerippe "Pastoraler Raum" zu kriegen.

Ein riesiges Konstrukt soll von einem dreiköpfigen Leitungsteam, knapp zwei Dutzend Ratsmitgliedern und einem Teppich von Ehrenamtlichen in den Gremien, Gruppen und Orten von Kirche in unbekannten Gewässern zum Wohle aller in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Um das Gebilde auf die Dauer lebbar und liebenswürdig zu bekommen, bedarf es eines hohen Maßes an Engagement, Kreativität und eines langen Atems.

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, komplett neu anzufangen? Wir haben jetzt die Chance, verknöcherte Strukturen aufzubrechen und etwas gänzlich Erfrischtes, Erneuertes, Reformiertes zu gestalten. Vieles wird sich einfach fügen und wir haben im Rahmen des Synodalen Weges endlich Einfluss darauf, dem Gesicht von Kirche in dieser schwierigen Zeit in jeder Pfarrei oder Pfarreiengemeinschaft, an jedem Ort von Kirche, in jeder Gruppierung hier bei uns im Pastoralen Raum Neuwied eine völlig neue Richtung zu geben. Unser Ziel als Rat ist es, mit der Zeit so etwas wie Heimat zu schaffen, damit sich eine möglichst große Zahl von Gläubigen, Angestellten, Haupt- und Ehrenamtlichen darin gut aufgehoben fühlen kann.

Natürlich beargwöhnen wir jegliche Veränderungen erst einmal oder leiden sogar daran. Abschied nehmen klingt auch zunächst nicht wirklich positiv. Aber beginnt nicht die langersehnte Urlaubsreise ebenfalls mit einem Abschied? Der Rat ist jedenfalls weiterhin guten Mutes unterwegs. Schließlich ist unser Leitbild doch die Botschaft Jesu Christi, die FROHE BOTSCHAFT.

Wir sollten uns nicht länger dem Mangeldenken hingeben, der Angst vor leeren Kirchenbänken und Kirchenaustritten, sondern vielmehr mit christlichem Selbstbewusstsein auftreten – schließlich haben wir etwas zu bieten!

Der Pastorale Raum, diese völlig neuartige Struktureinheit, ist zunächst abstrakt und die Gestaltung stellt weiterhin und wohl auch noch für eine längere Zeit eine Mammutaufgabe für alle Beteiligten dar. Setzen wir uns in Bewegung, entdecken wir Neues, übersetzen wir unseren Glauben in die heutige Zeit und machen wir als Katholiken einen gewagten Sprung in den Fortschritt ohne unseren Markenkern zu verraten, oder stellen wir dem "Zeitgeist" doch mal zur Abwechslung den "Heiligen Geist" vor.

Es liegt an jedem Einzelnen, unserem Pastoralen Raum Neuwied ein Gesicht zu geben und ein gemeinsames Profil zu gestalten. Es ist wichtig, sichtbar zu machen, wo Kirche überall wirkt und wo wir eigentlich hingehören.

Ich bin überzeugt, in uns ist eine großartige Schöpferkraft! Gehen wir miteinander ungewöhnliche Wege mit der Bereitschaft zu Veränderung und Erneuerung und wagen wir auch einmal Experimente mit ungewissem Ausgang.

Dazu wünsche ich uns allen GLAUBE, HOFFNUNG, OFFENHEIT und nicht zuletzt Gottes Beistand.

Petra Schiller, 1. Vorsitzende des Pastoralen Rates

Der Rat besteht aus:

  • den gewählten Mitgliedern, die die Räte der Pfarreiengemeinschaften bzw. fusionierten Pfarreien gewählt haben,
  • den entsandten Mitgliedern aus dem örtlichen Caritas-Verband und der Verbandsvertretung,
  • den berufenen Mitgliedern aus der Kita-gGmbH und dem Jugendbereich und
  • dem Leitungsteam des Pastoralen Raumes.
  • Weitere Mitglieder können von der Synodalversammlung entsandt werden, wenn sich diese gebildet hat.

Vorstand des Pastoralen Rates

Vorstand Pastoraler Rat - Stand 04.2023

Aufgaben

  • Das Gremium wirkt mit an der inhaltlichen Entwicklung.
  • Es berät die pastoralen Schwerpunkte im Pastoralen Raum und stimmt zu.
  • Es fördert die Zusammenarbeit der Pfarreien und weiterer Orte von Kirche.
  • Es fördert Ehrenamtsentwicklung.
  • Es arbeitet mit der Verbandsvertretung zusammen.
  • Es berät gemeinsam mit der Verbandsvertretung den Haushalt.
  • Es hört die Empfehlungen der Synodalversammlung.

Wolfgang Bayer

Pfarrei Großmaischeid-Isenburg St. Maria Magdalena 

Karin Boehme

Pfarrei St. Elisabeth Rengsdorf-Waldbreitbach
gewählt und entsandt durch die Synodalversammlung 2025

Daniel Bongers

Pfarrei Dierdorf St. Clemens

Elisabeth Bußmann

2. Vorsitzende

Pfarrei St. Elisabeth Rengsdorf-Waldbreitbach

Martina Dommermuth

Pfarrei Hl. Katharina Kasper am unteren Mittelrhein

Maren Farnsteiner

Pfarrei Hl. Katharina Kasper am unteren Mittelrhein

Birgit Fuß

Pfarrei Großmaischeid-Isenburg St. Maria Magdalena 

Ute Görgens

Pfarrei St. Elisabeth Rengsdorf-Waldbreitbach

Stefanie Gutermuth

Pfarrei Hl. Katharina Kasper am unteren Mittelrhein

Friedhelm Hatterscheid

Pfarrei St. Petrus Neustadt-Horhausen

Angelika Köfer

Pfarrei Heimbach-Engers Heilig Geist

Dieter Kranz

Pfarrei Heimbach-Engers Heilig Geist

Helmut Kröll

Pfarrei Linz an Rhein und Höhe St. Marien 

Stefan Kugler

Pfarrei Neuwied St. Matthias

Werner Lahme

Pfarrei Hl. Katharina Kasper am unteren Mittelrhein

Katharina Marker-Neef

Pfarrei Dierdorf St. Clemens

Marco Masi

berufen für den Bereich Jugend

Gaby Menzenbach

Pfarrei St. Petrus Neustadt-Horhausen

Maria Prangenberg

Pfarrei St. Elisabeth Rengsdorf-Waldbreitbach

Ulrike Proft

Caritas Verband Rhein-Wied-Sieg

Petra Schiller

1. Vorsitzende

Pfarrei Dierdorf St. Clemens

Pia Schmitz

Pfarrei Neuwied St. Matthias

Kerstin Thul

Pfarrei Großmaischeid-Isenburg St. Maria Magdalena

Ursula Weißenfels

Pfarrei St. Petrus Neustadt-Horhausen

Manfred Wertgen

Pfarrei Neuwied St. Matthias

Teresa Zwick

berufen für den Bereich Jugend

Susanne Schneider

Mitglied im Vorstand

Leitung Pastoraler Raum Neuwied

Michael Jäger

Leitung Pastoraler Raum Neuwied

Peter Dörrenbächer

Dekan Pastoraler Raum Neuwied