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Ein öffentliches Bekenntnis zu Gott

Schwester M. Michelle Fagnon feierte ihre zeitliche Profess und band sich für die kommenden drei Jahre an die Gemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. Vier Ordensschwestern feierten ihre Ordensjubiläen.
Die fünf Schwester, zwei in Tracht, die anderen in ziviler Kleidung, stehen in der Mutterhauskirche vor dem Kreuz.
Datum:
1. Juli 2026
Von:
Andrea Schulze

Waldbreitbach. In einem feierlichen Hochamt Mitte Juni in der Mutterhauskirche gab Schwester M. Michelle Fagnon auf den Ruf Gottes ihre Antwort und feierte ihre erste Profess. Damit bekannte sie sich öffentlich zu Gott. Sie versprach ihre zeitlichen Gelübde und band sich für die kommenden drei Jahre noch fester an Gott und die Gemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. "Wir freuen uns darüber und danken Gott, dass er dich gerufen hat", sagte Generaloberin Schwester M. Michaele Rohde.

Zusätzlich feierten in diesem Gottesdienst vier Waldbreitbacher Franziskanerinnen in der Mutterhauskirche ihre Ordensjubiläen:
Schwester M. Virginis Krämer versprach vor 70 Jahren die Gelübde und band sich damit auf Lebenszeit an Gott und die Ordensgemeinschaft. Sie feierte ihr Gnaden-Jubiläum.
Schwester M. Antonine Knupfer und Schwester M. Eleonore Haupenthal feierten ihr Eisernes Ordensjubiläum. Sie sagten vor 65 Jahren ihr "Ja" zum Leben in der Gemeinschaft und in der Nachfolge Christi.
Auf 60 Jahre als Waldbreitbacher Franziskanerinnen schaut Schwester M. Edeltrud Schirra zurück. Sie beging ihr Diamantenes Jubiläum.
Die vier Ordensfrauen haben in ihrem Leben alles auf Gott gesetzt, sind seinem Ruf gefolgt und haben die Herausforderungen des Alltags stets in der Liebe Gottes bewältigt. Generaloberin Schwester M. Michaele Rohde dankte ihren Mitschwestern für ihren Weg in der Gemeinschaft und für gelebte Treue in guten wie in schlechten Zeiten.

Die 36-jährige Schwester Michelle, die aus dem westafrikanischen Land Benin stammt, hat sich entschieden, ebenfalls diesen Weg mit den Waldbreitbacher Franziskanerinnen zu gehen. Dazu hat sie vor rund drei Jahren ihre Heimat verlassen. 2024 wurde sie in das Noviziat aufgenommen. In dieser Zeit hat sie sich intensiv auf ihr Leben als Ordensfrau in der Nachfolge Jesu vorbereitet. "Gott hat Schwester Michelle schon immer begleitet", sagte Pfarrer Lothar Anhalt in seiner Predigt. Sie werde die Erfahrungen ihres bisherigen Lebens mit ihrem neuen Leben in der Ordensgemeinschaft verbinden.

Die ersten drei genannten Ordensschwestern (in ziviler Kleidung) stehen, die anderen drei (zwei in Ordenskleidung) sitzen in einer Kirchenbank.